Über mich
Ich lebe und arbeite im Ortsteil Lintig -
Stadt Geestland.
Hallo,
mein Name ist Julia Wesch.
Ich bin ausgebildete Tierernährungsberaterin, sowie ausgebildete Tierheilpraktikerin.
Meine Tierheilpraxis befindet sich im OT Lintig in Stadt Geestland.
Ich durfte umgeben von Tieren in Norddeutschland aufwachsen.
Darunter ein kauziger Kater und zwei Hunde.
Meckie, Gipsy und Garfield waren über viele schöne Jahre die treuen Begleiter unserer Familie.
Während meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin (2019 - 2022) habe ich ein umfangreiches Wissen über die Anatomie, Physiologie und die ganzheitliche Therapie von Haustieren erlangt.
Haustiere bei akuten und chronischen Beschwerden schonend zu unterstützen und die tierische Gesundheit zu fördern gehören seither zu meinen Aufgaben.
Zusätzlich habe ich meine Ausbildung zur Tierernährungsberarterin (2021) erfolgreich abgeschlossen.
Gerne kann ich Euch bei der optimalen Ernährung Eurer Fellnasen unterstützen und individuelle Futterpläne erstellen, die auf die Bedürfnisse und Gesundheitszustände der treuen Wegbegleiter abgestimmt sind.
Seit 2023 stehe ich Euch als Tierheilpraktikerin und Tierernährungsberaterin zur Verfügung.
Haustiere haben in der heutigen Zeit einen sehr hohen Stellenwert für uns Menschen - sie sind Familienmitglieder.
Ich freue mich darauf, Eure Fellnasen und Euch kennenzulernen und gemeinsam den Weg in ein gesundes und glückliches Leben zu gehen.
Oria - eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz ist seit 2021 bei mir Zuhause.
Qualifikationen
• 2019 - 2022 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der Naturheilschule Isolde Richter in Kenzingen, Baden-Württemberg
• 2021 Ausbildung zur Tierernährungsberaterin an der Naturheilschule Isolde Richter in Kenzingen, Baden-Württemberg
(Alle Zertifikate und Fachfortbildungsnachweise sind in meiner Tierheilpraxis einsehbar!)
Das ist Oria, eine Mischlingshündin, die vermutlich im Jahre 2015 in Italien das Licht der Welt erblickte. Sie lebt seit dem Frühjahr 2021 bei uns.
Ich nehme mir bewusst Zeit, um hinzuschauen, zuzuhören und Zusammenhänge zu verstehen. Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit – und genauso individuell darf auch der Weg sein.
Geschichten...
Im Jahr 2021, kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung zur Tierernährungsberaterin kam Oria, eine Mischlingshündin die ursprünglich aus dem Tierschutz stammt zu uns.
Sie hatte Probleme mit den Augen, breite Tränenstraßen, die nur durch viel Geduld und regelmäßige Pflege einigermaßen in den Griff zu bekommen waren. -Heute neigt sie immer noch zu Tränenstraßen, darum werden die Augen regelmäßig geputzt, was ihr inzwischen nichts mehr ausmacht.
Das Futter das Oria aus ihrem alten Zuhause mitbrachte, beinhaltete nicht die Nährstoffe, die ein Hund zum Gesund-leben braucht. Nach dem Fressen hatte sie außerdem immer das Verlangen nach mehr und eine Weile nach einer Mahlzeit blähten die Futterkroketten sie völlig auf, als hätte sie Baggersteine gefressen. Außerdem wirkte sie immer sehr schlapp und antriebslos.
Das Fell war überall abgebrochen, tranig und stumpf, ihre Haut dauerhaft gerötet. Sie war geplagt von einem ständigen Juckreiz.
Blähungen und Diarrhoe standen leider auch auf der Tagesordnung.
Also war es erst einmal wichtig alles "schlechte" aus dem Darm zu kriegen und die Darmflora zu beruhigen und regenerieren zu lassen.
Das beste Mittel hierfür ist eigentlich die Moro´sche Karottensuppe. Doch die rührte sie nicht an.
Am Ende vom Lied habe ich dann superkleine Käsestückchen in die Suppe gerührt.
Es hat trotzdem gedauert bis sie, sie dann gefressen hat.
Am Anfang saß sie immer wartend auf Menschenessen bei uns am Esstisch, am liebsten wäre ihr das Leberwurstbrot gewesen...
Oria mag vieles nicht, keine Kartoffeln, keine Bananen, keine Karotten...
Andere Futterquellen darf sie nicht (Allergien/Unverträglichkeiten), Pferd, Rind, Wildschwein, Getreide...
Ich entschied mich dafür für sie zu kochen, von BARF hätte ich sie sicher nicht überzeugen können.
Verschiedenes wurde gekocht oder gedünstet, darunter Hähnchenteile (inklusive Herz, Leber, Magen) und ich gab verschiedene Zusätze in die Rationen um Mangelerscheinungen langsam in den Griff zu bekommen.
Es war faszinierend mit anzusehen, wie Oria plötzlich aufblühte.
Optisch veränderte sie sich auch völlig. Das Fell fing an zu glänzen ohne dass es dabei fettig erschien.
Aus dem kleinen dicken Hund, der keine 500 Meter am Stück zu gehen schaffte wurde ein optisch größerer Hund mit aufrechten Gang, der fröhlich durch die Gegend springt und das über mehrere Kilometer.
Heute kommen Blähungen und Diarrhoe gar nicht mehr vor.
Nach dem Fressen, wird geschlafen, dabei wirkt sie im vergleich zu damals sehr zufrieden und gar nicht mehr vollgefressen und träge.